Links und rechts der Langen Brücke: Der Schatten im Norden
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Links und rechts der Langen Brücke: Der Schatten im Norden

Peer Straube sorgt sich nach dem Brandanschlag um den sozialen Frieden in Groß Glienicke

Von Peer Straube

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Griechenlands Krise hat es bis nach Groß Glienicke geschafft. Zweifellos war der Brandanschlag auf das Auto des Chefs der „Task Force Griechenland“, Horst Reichenbach, die schrecklichste Nachricht der Woche, jedenfalls aus Potsdamer Sicht. Doch allein die Tatsache, dass Reichenbach zufällig in Groß Glienicke wohnt, reichte aus, um den Verdacht zunächst in eine ganz andere Richtung zu lenken. Nicht nur im Ortsteil selbst war vermutet worden, der Anschlag könnte Reichenbachs Frau, der SPD-Europapolitikerin Dagmar Roth-Behrendt, gegolten haben. Bekanntlich war Roth-Behrendt vor nicht allzu langer Zeit in den Uferwegstreit am Groß Glienicker See verwickelt. Vor gut zwei Jahren hatte sie ihr Grundstück teilweise einzäunen lassen – während ihre Parteifreunde im Potsdamer Rathaus zeitgleich mit Anrainern verhandelte, die einen Teil des Uferwegs bereits gesperrt hielten.

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