Interview mit Mike Schubert: „Deutschland sollte jetzt handeln“
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500 unbegleitete geflüchtete Kinder könnten deutsche Kommunen aus Griechenland aufnehmen.

© Jörn Neumann

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Interview mit Mike Schubert: „Deutschland sollte jetzt handeln“

Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert über die Lage in Flüchtlingslagern auf der griechischen Insel Lesbos und seine Forderungen an die Bundesregierung.

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Herr Schubert, Sie haben soeben das Flüchtlingslager Moria auf Lesbos besucht. Wie war Ihr erster Eindruck?
Es war sehr beeindruckend und ich werde noch eine Weile brauchen, um das zu verarbeiten. Man spürt sofort, dass das Camp für 3000 Menschen ausgelegt ist, aber 20000 Menschen dort leben. Neben dem eigentlichen Lager ist ein wildes Camp entstanden, in dem die Menschen unter Plastikplanen hausen. Die Zustände hier sind eine Schande. Es fehlt am Nötigsten, an Ärzten, an einer funktionierenden Kanalisation. Die Situation ist unhaltbar. 

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