Potsdam setzt auf Biozid: Die Hubschrauber kommen
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Angriff aus der Luft: Gegen der Eichenprozessionsspinner scheint kein anderes Kraut gewachsen.

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Potsdam setzt auf Biozid: Die Hubschrauber kommen

Die Genehmigung des Gifteinsatzes gegen Eichenprozessionsspinner aus der Luft ist so gut wie durch. Im Mai soll geflogen werden - über den Potsdamer Schlossparks.

Von Katharina Wiechers

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Die Vorstellung mag bei manchem beängstigende Assoziationen hervorrufen: Hubschrauber, die Giftladungen über Potsdam abwerfen. Doch aus Sicht fast aller Beteiligten ist dies die einzige Chance, einer sich seit Jahren ausbreitenden Plage Herr zu werden: der Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners. Nach monatelangem Hin und Her liegt nun die Genehmigung für das Insektengift Dipel ES von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin vor – zumindest verkündete das Potsdams CDU-Chefin und Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche, am gestrigen Freitag. Behält sie recht, werden die Potsdamer Schlossparks schon in wenigen Wochen mit giftsprühenden Hubschraubern überflogen.

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