Von Henri Kramer: Emotionen statt Argumente
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Großes Interesse, heftige Vorwürfe und Emotionen: Am Montagabend fand die erste Podiumsdiskussion zum Thema Uferstreit am Griebnitzsee statt. Moderator der 90-minütigen Runde im Truman-Haus war PNN-Chefredakteur Michael Erbach.

© Andreas Klaer

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Von Henri Kramer: Emotionen statt Argumente

Erste öffentliche Podiumsdiskussion zum Uferstreit: Ein Lehrstück, wie Gegner aneinander vorbeireden

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Der Satz sitzt. „Ein nicht existierender Weg lässt sich nicht sperren“, sagt Christoph Partsch am Montagabend. Der Anwalt lässt den Satz nicht irgendwo fallen, sondern vor rund 150 Zuschauern. Sie sind ins Truman-Haus zur ersten öffentlichen Podiums-Diskussion zum Uferstreit gekommen. Und fragen sich, wie es weitergehen soll, nachdem vor einem Monat der physisch freilich existente Uferweg am Griebnitzsee von Anrainern gesperrt worden ist. Von einigen dieser Anwohner ist Partsch der Anwalt – der diesmal jedoch Wert darauf legt, nicht in dieser Funktion zu sprechen, sondern als Privatmann, der aber ein „kleines Flurgrundstück“ am Ufer besitzt. Für seine juristisch exakt klingende „Es-gibt-keinen- Weg“-Argumentation erntet er gleich zu Beginn der Runde provoziert-entrüstetes Murren aus den Publikumsreihen.

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