
© Andreas Klaer
Potsdamer Spielplatz ohne Kinder: Hinter Gittern
Ein eingezäunter Spielplatz, kein Kind weit und breit. Eine Posse spielt sich im Bornstedter Feld ab - und die Politik ist machtlos.
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Potsdam - Für seine Verärgerung findet Frank Lenz klare Worte. „Ein Spielplatz verkümmert hier durch Absperren zu einer bloßen Attrappe“, sagt der 49-Jährige. Er steht im erst Ende vergangenen Jahres fertiggebauten Wohngebiet auf dem Gelände der ehemaligen Ruinenbergkaserne. Am Rand befindet sich ein neuer Spielplatz, der mit einem Metallzaun abgesperrt ist. Und den Schlüssel für das Eingangstor haben nur einige Mieter. Lenz gehört nicht dazu, seine drei Kinder können das neue Klettergerüst, die Schaukel und den Sandkasten nicht nutzen. Ohnehin sieht der Spielplatz so neu aus, als würde er nie benutzt. Auf einem Schild steht: „Kein öffentlicher Spielplatz, Nutzung nur durch Mieter der Wohnanlage.“ Die Anlage und den Spielplatz hat der in Potsdam an vielen Stellen aktive Bauträger Semmelhaack errichtet.
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