Landeshauptstadt: HOT drohen Finanzprobleme
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Landeshauptstadt: HOT drohen Finanzprobleme

Betrieb im Neubau kostet 85 000 Euro mehr

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Das Hans Otto Theater soll weniger Neuproduktionen auf die Bühne bringen, um damit Kosten zu sparen. Zudem muss das Theater seine Einspielergebnisse bis zum Jahr 2010 um vier Prozent erhöhen. Insgesamt sollen so noch rund 500 Vorstellungen pro Jahr möglich sein. Dies geht aus einer Mitteilung der Stadtverwaltung hervor, die über die Zwischenstände der Verhandlungen mit vier Kulturträgern informiert.

Die Hans Otto Theater GmbH muss dabei die offenbar größten Finanzprobleme meistern. Nach dem Umzug in den Theaterneubau an der Schiffbauergasse im September 2006 ist laut Verwaltung ab 2007 mit einer Erhöhung der Betriebskosten um rund 85 000 Euro zu rechnen. Für diese muss das Theater selbst aufkommen – während die städtischen Zuschüsse von 3,75 Millionen Euro in 2007 auf 3,5 Millionen Euro in 2009 sinken sollen. Zudem müsse das Theater laut Verwaltung mit „stetigen Preiserhöhungen“ bei Strom, Wasser und Fernwärme und der Materialbeschaffung rechnen. Außerdem will die Stadt, dass die Verluste aus den Vorjahren abgebaut werden.

Wie hoch der städtische Zuschuss für das Theater ab 2007 – dann läuft der bisherige Vertrag aus – sein wird, soll in weiteren Gesprächen geklärt werden. Die Stadtverordneten hatten beschlossen, dass die Betriebskostenzuschüsse „anhand der zu erwartenden Betriebskosten“ angepasst werden sollen. SCH

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