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ZDF-Krimi "Nord Nord Mord": Im Sylter Sand versenkt
Die neue Folge von „Nord Nord Mord“ ignoriert die Krimi-Kompetenz der Zuschauer. Dabei hätte der Fehler leicht vermieden werden können.
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Einen plumperen Krimi-Einstieg kann man sich kaum vorstellen: Eine junge Frau steigt mit Putzmitteln bewaffnet aus einem Fahrzeug mit der Aufschrift „Sylter Glanz“. Sie umrundet ein nettes Haus mit Reetdach, blickt verwundert auf den entleerten Teich im Garten und sieht dort einen großen schwarzen Sack in der Form eines menschlichen Körpers. Nun hat sie nichts Besseres zu tun, als den Reißverschluss des Sacks zu öffnen. Alle Achtung, denkt der Zuschauer, die traut sich was. Jeder andere hätte zum Telefon gegriffen und die Polizei gerufen. Doch die junge Frau blickt in die toten Augen der im Sack befindlichen Leiche und schreit so markerschütternd wie in einem alten Edgar-Wallace-Streifen. Willkommen bei „Nord Nord Mord“, dem Montagabend-Krimi des ZDF.
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