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Jörg Kachelmann bei Günther Jauch: "Man kommt nie dahinter"
Bei Günther Jauch im Ersten ging es am Sonntag hoch her: Jörg Kachelmann und Gattin rechneten mit dem Vergewaltigungsfall ab und mussten sich einiges anhören - von "Wetterfuzzi" bis zum Vorwurf, wer so viele Frauen belüge, habe wohl einen miesen Charakter.
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Er sei doch bloß ein alter Wetterfuzzi, so rieb es Hans-Hermann Tiedje dem Jörg Kachelmann hin. Nicht weiter wichtig, was ihm passiert sei, er solle sich nicht überschätzen. Aber da lag Tiedje falsch. Die Runde um Günther Jauch, zu der außer Frau Kachelmann noch Winfried Hassemer und Gerhart Baum zählten, Leute mit Jura-Kenntnissen, regte sich mächtig auf und ging, wie der Moderator am Ende voraussah, unzufrieden auseinander. Denn was vom Streite übrig blieb an Fragen, Vorwürfen, Unterstellungen und Zwickmühlen, das hatte es in sich. Der einzige, der die ganze Zeit ungerührt dabei saß, war die Hauptperson. Kachelmann hat sich wohl inzwischen in puncto Naturell seiner Wahlheimat Schweiz angepasst.
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