FORTUNAS Fazit: Mehr als Steine
Bedrohtes Welterbe, ein T-Rex-Bagger und das viel diskutierte Minsk: PNN-Redakteur Marco Zschieck blickt zurück auf eine durchwachsene Woche.
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Potsdam - Trotz des sommerlichen Wetters zog zu Wochenbeginn sprichwörtlich eine dunkle Wolke über dem Potsdamer Welterbe auf. Wie die PNN berichtet hatten, setzt die Stadt wegen eines Wohnungsbauprojekts am Park Babelsberg den Titel als Unesco-Weltkulturerbe aufs Spiel. Auf der sogenannten Roten Liste würde sich Potsdam dann zwischen der kriegszerstörten Altstadt des syrischen Aleppo und der gesprengten Buddha-Statue im afghanischen Bamiyan-Tal wiederfinden. Gut, soweit ist es noch nicht. Aber es könnte nicht schaden, derartige Zeichen von berufener Stelle auch in Stadtverwaltung und Stadtpolitik ernst zu nehmen. Wenn Potsdam auf die Rote Liste gefährdeter Welterbestätten gesetzt würde, käme das einer Blamage gleich – ausgerechnet im 1025. Jubiläumsjahr. Schließlich legt die Stadt im Festjahr in ihren eigenen Worten „den Fokus auf die bemerkenswerten Veränderungen im Stadtbild“.
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