Schlossbaustelle: Sandstein-Streit verschärft sich
zum Hauptinhalt
Streit um die Schlossfassade.

© Andreas Klaer

Tagesspiegel Plus

Schlossbaustelle: Sandstein-Streit verschärft sich

Eine Einigung steht zwar noch aus, aber immerhin: Die Pirnaer Firma liefert Originalteile an die Baustelle des Landtagschlosses. Zwischen BAM und der sächsischen Firma tobt ein Rechtstreit.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Potsdam/Pirna - Der Ton in der Auseinandersetzung zwischen den Sächsischen Sandsteinwerken Pirna und der BAM Deutschland, dem Bauträger des Landtagsschlosses in Potsdams Mitte, wird schärfer: Der Baukonzern mit Hauptsitz in Stuttgart warf der sächsischen Traditionsfirma am Mittwoch vor, historische Sandsteinteile „unerlaubt“ und nach Vertragskündigung von Potsdam nach Pirna transportiert zu haben. Dagegen verwahrte sich der Rechtsanwalt Helgi Heumann, der das in die Insolvenz geratene Unternehmen seit Ende Oktober leitet, entschieden: Die Unterstellung der BAM sei „unverschämt“, sagte Heumann gegenüber den PNN. Die fraglichen Originalteile seien bereits vor der Kündigung nach Pirna gebracht worden – um sie vertragsgemäß zu restaurieren. Am gestrigen Mittwoch lieferten die Sandsteinwerke die verbliebenen 69 Teile auf die Potsdamer Baustelle aus.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })