Landeshauptstadt: Soforthilfe bei Nachfragen
zum Hauptinhalt
Viele Widersprüche, mehr Klagen. Mit so genannten „Bescheidberatern“ will das Jobcenter Potsdam gegensteuern und die Kommunikation mit den Kunden verbessern. Auch eine Schiedsstelle soll es künftig geben, wie Jobcenter-Chef Frank Thomann erläuterte.

© dapd

Tagesspiegel Plus

Landeshauptstadt: Soforthilfe bei Nachfragen

Wie das Jobcenter die Kommunikation mit den Kunden verbessern will

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Kompliziertes Amtsdeutsch sorgt nicht nur für Frust bei den Kunden, sondern auch für mehr Widersprüche gegen Leistungsbescheide. Das jedenfalls glaubt Frank Thomann, der Geschäftsführer des Jobcenters der Landeshauptstadt Potsdam. Wer im Paragrafenwust nur noch Bahnhof versteht, legt erstmal Widerspruch ein. 4321 Potsdamer Hartz-IV-Bezieher haben das im vergangenen Jahr getan. Das sind zwar 164 weniger als noch 2010, aber für Thomann immer noch zu viel. Die Zahl der Klagen ist sogar gestiegen: Waren es 2010 noch 1012, gab es 2011 1141 Klagen gegen das Jobcenter.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })