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Tagesspiegel Plus
Landeshauptstadt: Soforthilfe bei Nachfragen
Wie das Jobcenter die Kommunikation mit den Kunden verbessern will
Von Jana Haase
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Kompliziertes Amtsdeutsch sorgt nicht nur für Frust bei den Kunden, sondern auch für mehr Widersprüche gegen Leistungsbescheide. Das jedenfalls glaubt Frank Thomann, der Geschäftsführer des Jobcenters der Landeshauptstadt Potsdam. Wer im Paragrafenwust nur noch Bahnhof versteht, legt erstmal Widerspruch ein. 4321 Potsdamer Hartz-IV-Bezieher haben das im vergangenen Jahr getan. Das sind zwar 164 weniger als noch 2010, aber für Thomann immer noch zu viel. Die Zahl der Klagen ist sogar gestiegen: Waren es 2010 noch 1012, gab es 2011 1141 Klagen gegen das Jobcenter.
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