Von Claus-Dieter Steyer: Wasserbüffel gegen Wildwuchs
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Kopf hoch. Damit der Naturpark nicht zuwuchert, sind jetzt 20 dieser Wasserbüffel als natürliche Rasenmäher angeschafft worden.

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Von Claus-Dieter Steyer: Wasserbüffel gegen Wildwuchs

Ihre Vorfahren stammen aus Indien – jetzt grasen die Tiere an der Oder. Sie mögen selbst Brennnesseln

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Gartz – Der Brötchen-Trick funktioniert auch bei Wasserbüffeln. Sobald der Landwirt Wolfgang Dehnert auf einer abgelegenen Fläche in der Nähe der kleinen Stadt Gartz an der Oder mit einer prall gefüllten Plastiktüte winkt, setzen sich die etwas träge wirkenden Tiere in Bewegung. Sie fauchen, blasen Luft durch die Nase und beißen schließlich zu. Im Handumdrehen vertilgen die Rinder ein leckeres Brötchen nach dem anderen. „Sie sind wohl so aufgewachsen“, erklärt der 55-Jährige die erstaunliche Zutraulichkeit. „Meine Kollegen in der Nähe von Bremen und von Fulda haben sich offensichtlich sehr um die Büffel gekümmert. Doch beide mussten die Haltung aufgeben und die Tiere zum Verkauf anbieten.“ Dehnert kaufte sie zum Preis von 4 000 Euro für den Bullen und 2 000 Euro für eine Büffelkuh. Nun sollen sie im Nationalpark Unteres Odertal als natürliche Landschaftspfleger den flachen Bewuchs erhalten und so das Entstehen eines Waldes in Flussnähe verhindern.

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