Von Jan Kixmüller: Wilde Sternenhochzeit
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Von Jan Kixmüller: Wilde Sternenhochzeit

In Potsdam wurde die Kollision zweier Neutronensterne erstmals simuliert. Ein Schritt zur Messung von Gravitationswellen

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Es ist ein Liebesakt weit über den Wolken. Nähern sich zwei Neutronensterne im Weltall, so umkreisen sie einander, laufen in spiralförmigen Bahnen aufeinander zu, um ab einer gewissen Nähe vollkommen einander zu verfallen: Sind die beiden Sterne zu nah, um der Anziehung durch die Gravitation des anderen zu widerstehen, kommt es zu einer äußerst heftigen, plötzlichen Verschmelzung. Es entsteht ein hypermassiver Neutronenstern, der schließlich zu einem rotierenden Schwarzen Loch kollabiert, das von einem Ring aus heißer, dichter Materie umgeben ist. Eine Liaison also, bei der sich die beiden einander Verfallenen am Ende mit Haut und Haaren verschlungen haben.

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