Landeshauptstadt: „Wir Juden sind stinknormal“
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Gedenken am historischen Ort. Oberbürgermeister Jann Jakobs (r.) gedachte mit jüdischen Rabbinern der Pogromnacht vor 74 Jahren am Standort der ehemaligen Potsdamer Synagoge, die in der Nacht zum 10. November 1938 geschändet wurde.

© Andreas Klaer

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Landeshauptstadt: „Wir Juden sind stinknormal“

Ein kritisches, selbstkritisches und auch heiteres Gedenken an die Pogromnacht vom 9. November 1938

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Innenstadt - Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) erneuerte seine Forderung nach einem Verbot der rechtsextremen NPD. „Dass die NPD mit Steuermitteln am Leben erhalten wird, will ich nicht verstehen“, erklärte Jakobs vor weit über 100 Teilnehmern einer Gedenkveranstaltung anlässlich des 74. Jahrestages der judenfeindlichen Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938. Am Standort der ehemaligen Potsdamer Synagoge neben der Hauptpost erklärte der Oberbürgermeister: „Nur die gelebte Toleranz gebiert das Freiheitsrecht.“ Ferner kritisierte Jakobs die deutschen Verfassungsschutzorgane und die Polizei, die die zehnjährige Mordserie der rechtsextremen Terroristen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) nicht stoppen konnten.

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