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Satire von Choy Ka Fai auf den Potsdamer Tanztagen: Beim Onkel Doktor in der Tanzklinik
Choy Ka Fai präsentierte ein satirisches Stück auf den Potsdamer Tanztagen. Durchgehend überzeugend war das nicht.
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Potsdam - Mit der süßlich säuselnden Stimme eines futuristischen Sektenpapas versuchte der als Doktor verkleidete Choy Ka Fai sein Publikum am Mittwochabend in der fabrik um den Finger zu wickeln: „I had a dream: I wanted to be a choreographer.“ Unter anderem mit einem Rückblick in die eigene fiktive Vergangenheit, in der ihm vor allem eines den Erfolg gesichert habe: die künstliche Intelligenz Ember Jello. Zu seinen einleitenden Worten drehten sich 3D-Avatare auf einer Leinwand um die eigenen Achsen. Eine der Kunstfiguren samt üppiger Penisverlängerung. Das Programm könne folglich sogar die Spiritualität steigern, um sagenhafte 30 Prozent. Es wirkte fast so, als wollte der Künstler und Designer aus Singapur keinen einzigen Witz auslassen.
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