Zum 80. Jahrestag der Defa in Potsdam-Babelsberg: Wie Regisseur Andreas Dresen den Defa-Klassiker „Solo Sunny“ heute sieht
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Selbst wenn sie am Boden ist, verliert sie nie ihre Würde. Renate Krößner als Ingrid Sommer in „Solo Sunny“.

© PR/DEFA Stiftung/Dieter Lueck

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Zum 80. Jahrestag der Defa in Potsdam-Babelsberg: Wie Regisseur Andreas Dresen den Defa-Klassiker „Solo Sunny“ heute sieht

Andreas Dresen war 17, als er „Solo Sunny“ zum ersten Mal sah. Zum 80. Jahrestag der Defa-Gründung schreibt er, warum der Film damals provozierte – und was er heute Menschen erzählt, die ihren Platz suchen.

Von Andreas Dresen

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Am Ende steht Sunny vor einer weißen Wand, eine schöne junge Frau, Schiebermütze, Fellkragen, wacher, selbstbewusster Blick, angriffslustig. Sie wirkt deutlich zu glamourös für diesen winterlich-kalten Proberaum im Hinterhof. Vor ihr übt eine Band aus lauter eingemummelten jungen Männern, der Sound unangepasst und etwas jazzig. Hier will Sunny jetzt als Sängerin mitmachen.

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