Kultur: Ungarische Gründerzeit
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Kultur: Ungarische Gründerzeit

Ein zweisprachiger Kalender des Kulturforums Osteuropa begibt sich auf die Spuren deutsch-ungarischer Architektur

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Wer weiß schon, was Postatakarékpénztar heißt? Oder Fövámhivatal. Ganz einfach: Postsparkasse und Hauptzollamt. Und wer weiß schon, dass das Gebäude der ehemaligen Postsparkasse in Budapest zu den schönsten Beispielen des „ungarischen Jugendstils“ zählt? Sicherlich kaum jemand. Gerade mit dieser Unbekanntheit der Gebäude und mit den ungarischen Namen spielt der neue Kalender für das Jahr 2006 vom Deutschen Kulturforum östliches Europa. Nicht das Parlamentsgebäude, die Fischerbastei oder die Kettenbrücke hat das Potsdamer Kulturforum für das deutsch-ungarische Kulturjahr – April 2006 bis April 2007 – in Szene gesetzt, sondern Orte, die kaum ein Tourist kennt. Wie etwa das besagte Sparkassengebäude, den im Stil der Neorenaissance gehaltenen Saal der Universitätsbibliothek, das pompöse, späthistorische Justizministerium oder die verschnörkelte Galerie im Rauchsalon des neobarocken Palais Wenckheim.

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