Kultur: Wenn die Freiheit an die Füße leckt
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Kitt oder Sprengstoff. Der Schweiß der beiden Tänzer Kimmy Ligtvoet und Steven Michel wird in „Sweat Baby, Sweat“ zum gefährlichen Dritten in ihrer zärtlichen Liebesbeziehung.

© Klaartje Lambrechts

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Kultur: Wenn die Freiheit an die Füße leckt

Am Sonntag endeten die Tanztage in der „fabrik“. Eine Rückschau

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Der eigene Körper ist genug. Er ist die Maßgabe für den Rhythmus. Musik, den Rhythmus anderer, dem man – mal lustvoll, mal widerwillig – folgt, braucht das postmoderne Individuum nicht. Der Mensch, so klang der stumme Schrei der Tanztage, die am Sonntag nach knapp zwei Wochen zu Ende gingen, ist wichtig genug. Er braucht kein ihn und seine Bewegungen formendes Gerüst. Er steht oder liegt nackt da – und ist uns dabei näher, als er uns durch jede künstliche Überformung kommen könnte. Statt Musik also: Schreie, Keuchen, Schnaufen, Singen. Die Musik holten die Tänzer aus sich selbst.

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