Kultur: Wer reflektiert hier wen?
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Kämpfen. Mit sich, ihrem Begehren und all dem, was auf sie projiziert wird. Die Tänzer Luana Rossetti (l.) und U-Gin Boateng.

© Bella Volen

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Kultur: Wer reflektiert hier wen?

Drei Stücke junger Performer fragen bei „Temporare“ nach Zuschreibung, Ideal und Wirklichkeit

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Manchmal will man nicht zur Kunst – oder die Kunst nicht zu einem selbst. Vielleicht, weil die Sicht ohnehin versperrt ist und die Menschen vor einem schon drängeln. Was dahinter, in dem abgeschlossenen Vorraum des Kunstraum vor sich geht, kann man am Mittwochabend bei der Premiere von „Temporare“, einem Projekt der Oxymoron Dance Company, nur ahnen. Zunächst. Ein paar der über hundert Besucher schaffen es, durch die beiden schmalen Glasscheiben zu gucken. Der Rest wird erst erlöst, als die Flügeltüren geöffnet werden.

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