Nach Ärger zwischen Anwohnern und Immobilienfirma: Asbestabriss in Stahnsdorf gibt Rätsel auf
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Geplant. Auf dem Areal sollen Doppel- und Reihenhäuser entstehen.

© S. Gabsch

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Nach Ärger zwischen Anwohnern und Immobilienfirma: Asbestabriss in Stahnsdorf gibt Rätsel auf

Anwohner beklagen einen unangekündigten Asbestabriss in ihrer Nachbarschaft. Die Pläne für ein Areal in der Bahnhofstraße in Stahnsdorf sorgen für weitere Querelen in der Nachbarschaft.

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Stahnsdorf - Ein dubioser Vorfall im Zusammenhang mit einem Bauvorhaben in Stahnsdorf hat die Bau- und Umweltbehörden beschäftigt. Auf einem Grundstück in der Bahnhofstraße sind in der vergangenen Woche mehrere asbestbelastete Gebäude abgerissen worden. Der Abriss der etwa 200 Quadratmeter festgebundenen Asbestzementplatten soll zwar sowohl der Baubehörde des Landkreises als auch dem Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAGV) pflichtgemäß angezeigt worden sein. Mysteriös wird der Vorgang jedoch durch einen Hinweis, den eine Anwohnerin anonym an die Behörden gab. Demnach soll sich im Anschluss an die Abrissarbeiten ein vermeintlicher Mitarbeiter des Bundesumweltamtes bei Anwohnern danach erkundigt haben, ob Video- und Fotomaterial vorhanden sei, das den Abriss der Schuppen und Garagen dokumentiere. Die Behörde zeigte sich gestern jedoch überrascht. „Von uns war niemand vor Ort“, erklärte der Sprecher des Bundesumweltamtes, Martin Ittershagen, auf Nachfrage der PNN.

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