Kleinmachnow: Erinnerung an ein Opfer der Euthanasie
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Martin Bindemann erforscht mit seiner Projektgruppe Stolpersteine das Schicksal von Opfern des Nationalsozialismus. 2008 wurde der erste Stolperstein verlegt.

© PNN / Ottmar Winter

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Kleinmachnow: Erinnerung an ein Opfer der Euthanasie

In Kleinmachnow wird am Mittwoch der 23. Stolperstein in Erinnerung an Elisabeth Willkomm verlegt. Vermutlich ist es der letzte Stolperstein in Kleinmachnow.

Von Enrico Bellin

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Kleinmachnow - Elisabeth Willkomm ist 29 Jahre alt, als sie wegen einer Depression im Jahr 1942 in eine Berliner Nervenklinik eingeliefert wird. Der Kleinmachnowerin kann dort nicht geholfen werden, wie die Ärzte nach einer Woche feststellen. Sie überweisen Elisabeth Willkomm in die Landesanstalt nach Neuruppin. Vier Tage später ist sie tot. „Auf dem Totenschein stand Herzmuskelschwäche, aber es kann als sicher gelten, dass Elisabeth Willkomm Opfer der Euthanasie der Nationalsozialisten wurde“, sagt Martin Bindemann, Vorsitzender der Projektgruppe Stolpersteine. Vor dem früheren Grundstück der Willkomms am Zehlendorfer Damm 71 wird am Mittwoch um 16 Uhr ein Stolperstein in Erinnerung an Elisabeth verlegt.

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