Kolumne: So läuft es: Abschied von Harry
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Sport war seine Motivation. Das gab Harry an unseren Kolumnisten weiter.

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Kolumne: So läuft es: Abschied von Harry

Harry war ein Bär von einem Mann, eine Seele von Mensch. Und er brachte unseren Kolumnisten zum Laufen. Nun ist Harry verstorben. Ein Nachruf.

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Vor einigen Tagen erreichte mich eine Nachricht von Tom. Eine der traurigsten Nachrichten seit sehr langer Zeit. Tom schrieb: „Hallo Mike, auch wenn wir viele Jahre keinen Kontakt mehr hatten, ist es mir ein Bedürfnis dir zumindest mitzuteilen, dass mein Vater gestern nach sechs Jahren Kampf dem Krebs erlegen ist. Noch vor ein paar Wochen haben wir über deinen Erfolg und deine Kolumne gesprochen. Er hat also immer an dich gedacht, und deinen Weg aus der Ferne beobachtet.“ Ich saß gerade in einem Toto-Konzert, als mich die Nachricht erreichte. Toto spielten „Hold the line“, ich weinte. Ich hatte Harry verloren. Er war mein Mentor beim Radio. Er war mein Retter in der Not. Er war ein väterlicher Freund. Ohne Harry wäre ich niemals da, wo ich heute bin. Nicht was den Beruf angeht, und ich wäre wohl niemals gelaufen.

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