Nach Doping-Beichte: Armstrongs dreistes Gejammer
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Lance Armstrong hat noch Hoffnung auf ein sportliches Comeback.

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Nach Doping-Beichte: Armstrongs dreistes Gejammer

Seine lebenslange Sperre sei nichts geringeres als eine "Todesstrafe". Das sagte der einstige Radprofi Lance Armstrong im zweiten Teil seiner TV-Beichte. Trotzdem hofft der Texaner auf ein Comeback.

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Beim zweiten Teil der Lance-Armstrong- Show bestätigt sich eine alte Fernseherfahrung. Die Folgesendungen eines Mehrteilers reichen selten an das Auftaktstück heran. So war es auch in diesem Fall. Hatte Dopingsünder Lance Armstrong in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag wenigstens noch ein Minimal-Dopinggeständnis abgeliefert, so ging es im zweiten Teil des Fernseh-Interviews mit der Moderatorin Oprah Winfrey vor allem um die verletzte Eitelkeit des früheren Radsportstars. Als „Todesstrafe“ bejammerte er seine lebenslange Sperre und beklagte, nicht gleich behandelt worden zu sein wie andere Ex-Doper.
Dem Texaner war wohl entgangen, dass andere Doper erst vor der US-Antidoping-Agentur Usada ausgepackt und dann eine reduzierte Strafe erhalten hatten. Armstrong hatte Gespräche mit der Antidopingbehörde abgelehnt und auch auf eine öffentliche Anhörung verzichtet. Erst Monate später bequemte er sich zu einem Teilgeständnis zu eigenen Konditionen. Über Hintermänner und die Organisation des Dopingsystems äußerte er sich auch da nicht, was Experten von Wada- Präsident John Fahey über Usada-Boss Travis Tygart bis hin zum deutschen Antidopingpapst Werner Franke kritisierten. Der einzige, der Armstrong lobte, war bezeichnenderweise Pat McQuaid. Der Präsident des Radsport-Weltverbands UCI freute sich, dass der Amerikaner die UCI in dem dubiosen Spendenskandal aus der Schusslinie geholte hatte.

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