
© Mike Wolff
Ein BVB-Fan leistet Abbitte: Asche auf mein Haupt
Vor vier Jahren schrieb unser Autor an dieser Stelle darüber, dass er mit Borussia Dortmund mal wieder richtig leiden möchte. Höchste Zeit für einen Widerruf.
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Jahaa, ich habe einen Fehler gemacht. Vor ziemlich genau vier Jahren. Borussia Dortmund startete damals als Herbstmeister in die Bundesliga-Rückrunde. Die Mannschaft, die sich in den Jahren zuvor eher gemächlich aus dem Mittelmaß nach oben gearbeitet hatte, war in der Hinrunde erschütternd dominant gewesen. An diesem 15. Januar 2011, einem Freitag, erschien auf der „11 Freunde“-Seite im Tagesspiegel ein Text von mir mit dem Titel „Ich möchte, dass es wehtut“. Darin schrieb ich, dass besagte Hinrunde aus Fan-Sicht „so surreal“ gewesen sei, „dass ich Siege am Ende nicht mehr unbedingt als Gewinn betrachten konnte“. Ich bemängelte fehlende emotionale Tiefe im Höhenrausch und stellte fest: „Eine Meisterschaft kann nicht nur für eine junge Mannschaft ,zu früh‘ kommen, sie kann es auch für die, die sie lieben und lieben lernen.“
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