Sport: Auf der Suche nach Profil
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Tiefer Frust. Pezzaiuoli konnte auch im zweiten Spiel nicht zufrieden sein. Foto: dapd

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Marco Pezzaiuolis schlechter Start in Hoffenheim

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In der Rhein-Neckar-Arena mischten sich beim ersten Heimspiel von Marco Pezzaiuoli Pfiffe in die trostlose Stimmung. Dass die TSG Hoffenheim gegen den FC St. Pauli durch das Tor von David Alaba zum 2:2-Endstand wenigstens ein Unentschieden holte, verbesserte die Lage nur wenig. Die Fans waren enttäuscht, und auch Pezzaiuoli hatte sich einen anderen Auftritt gewünscht. Dass der 42-Jährige frustriert war, hatte aber noch einen anderen Grund: Seit drei Wochen muss sich Pezzaiuoli mit der Frage beschäftigen, welches Jobprofil er in Hoffenheim eigentlich ausfüllt. Bis 2014 läuft sein Vertrag als Assistent, doch seit Ralf Rangnicks Abschied von der TSG fungiert er als Cheftrainer. Hoffenheims Manager Ernst Tanner sprach bei seiner Vorstellung von einer langfristigen Zusammenarbeit und erweckte den Eindruck, die Umwandlung des bestehenden Vertrages sei reine Formsache. Am Sonntag aber sprach Tanner plötzlich von „Streitpunkten“. Am gestrigen Montag sollte es weitere Gespräche geben. Die waren bis Redaktionsschluss dieser Ausgabe nicht beendet.

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