
© Matthias Koch
Turbine-Trainer sieht Fairplay mit Füßen getreten: Blutig bis roh
Die Ereignisse um das Bundesligaspiel Turbine Potsdam gegen FFC Frankfurt erreichen eine im Frauenfußball neue Eskalationsstufe.
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So emotional verlief schon lange keine Pressekonferenz mehr im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion. Nach dem Frauen-Bundesligaspiel zwischen Turbine Potsdam und dem 1. FFC Frankfurt (1:2) wollten zahlreiche Fans aus dem Nebenraum wissen, warum die Frankfurterinnen nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden der blutüberströmten Potsdamerinnen Alexandra Singer und Stefanie Mirlach, die in der 88. Minute mit den Köpfen zusammengeprallt waren, scheinbar einfach normal weiterspielen konnten. Die frühere Potsdamerin Fatmire Bajramaj schoss nach der sechsminütigen Spielunterbrechung gegen neun ihrer alten Kolleginnen – das Wechselkontingent war erschöpft – sogar noch den 2:1-Siegtreffer. Singer und Mirlach werden auch am Mittwoch fehlen, wenn Turbine im Champions-League-Rückspiel Standard Lüttich (14 Uhr) empfängt.
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