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Hertha verliert 1:3 bei Werder: Dardai: "Mental waren wir nicht frisch"
Die Berliner kassieren in Bremen ihre erste Saisonniederlage. Zu allem Unglück verletzt sich auch noch Torwart Jarstein.
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Niklas Stark versuchte es mit stillem Protest, so wie es auch die Ultras in den ersten 18 Minuten und 30 Sekunden getan hatte. Der Innenverteidiger saß auf dem Rasen, er bemühte sich, ein möglichst empörtes Gesicht zu machen, und suchte den Blickkontakt mit dem Schiedsrichter. Aber Guido Winkmann ignorierte das nonverbale Hilfeersuchen des Verteidigers von Hertha BSC einfach. Der Treffer zählte, ein Foul im Luftduell hatte der Schiedsrichter nicht erkannt. Milos Veljkovic vom SV Werder Bremen war einfach robuster in den Zweikampf gegangen – und hatte den Ball kurz vor der Pause zum 2:0 für die Bremer ins Tor geköpft. So kam es für die Berliner wie zuletzt fast immer im Weserstadion: Es ist für sie dort nichts zu holen. Zehn Mal haben sie es seit ihrem letzten Sieg 2006 nun versucht, zehn Mal vergebens. Am Dienstagabend endete ihr Versuch mit einer 1:3 (0:2)-Niederlage.
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