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Wolfsburg trennt sich von Magath: Der Allmächtige wird entmachtet
Volkswagen kündigt Felix Magath in Wolfsburg und offenbart grundsätzliche Fehler im System der Fußballabteilung. Ein alter Bekannter soll die verunsicherte Mannschaft vorerst trainieren.
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Das muntere Wettrennen der Fotografen dauerte mehrere Stunden. Vorne, am Haupteingang des Stadions, wurde vergeblich auf den letzten Schnappschuss von Felix Magath gewartet. Hinten aber, bei den Trainingsplätzen, konnte sein Nachfolger schon abgelichtet werden. Die Nachricht, dass sich der VfL Wolfsburg von einem der bekanntesten Trainer der Fußball-Bundesliga trennt, hatte sich schnell herumgesprochen. Aber das große Bedauern, das die Entscheider bei dem vom Volkwagen-Konzern bezahlten Klub formulierten, wurde auch von Schadenfreude begleitet. Als Lorenz-Günther Köstner, der eigentlich Amateurtrainer des Vereins ist, gestern die Nachfolge des gescheiterten Magath antrat, war bei Spielern, Fans und Beobachtern Erleichterung zu spüren. „Felix Magath möchte nicht, dass der Verein in Mitleidenschaft gezogen wird“, stand in einer Pressemitteilung, die das Desaster in schöne Worte kleiden sollte.
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