Der Fall Demiral und seine Folgen: Es ist falsch, jetzt das gesamte türkische Team an den Pranger zu stellen
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Die türkische Nationalmannschaft.

© imago/LaPresse/IMAGO/Fabio Ferrari/LaPresse

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Der Fall Demiral und seine Folgen: Es ist falsch, jetzt das gesamte türkische Team an den Pranger zu stellen

Merih Demiral hat bei einer Veranstaltung polarisiert, die etwas Verbindendes haben sollte. Dass die Uefa nun den türkischen Nationalspieler bestrafen wird, ist legitim. Doch mehr auch nicht.

Claus Vetter
Ein Kommentar von Claus Vetter

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Es war eine große Hoffnung vieler Menschen im Lande, dass die Fußball-Europameisterschaft etwas Verbindendes haben würde, ein zerrissenes Europa trotz des sportlichen Wettbewerbs wieder ein wenig enger zusammenrücken lassen könnte. Nach dem Wolfsgruß des türkischen Nationalspielers Merih Demiral, des Doppeltorschützen der Türkei beim 2:1 gegen Österreich im Achtelfinale, sieht es zumindest im Verhältnis Türkei und Deutschland unterkühlt aus.

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