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Tischtennis-WM: Der Fall der Tischtennis-Mauer
Am Sonntag beginnt die Tischtennis-WM in der Dortmunder Westfalenhalle. Also an genau dem gleichen Ort, an dem sie auch 1989 stattfand - und die Sportart veränderte.
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Außenseiter waren Jörg Roßkopf und Steffen Fetzner sowieso schon, 19 und 20 Jahre alt, ohne große internationale Erfolge, aber jetzt machte ihnen jemand auch noch richtig Lust aufs Unmögliche. Es war der 8. April 1989, der Finaltag der Tischtennis-Weltmeisterschaft in der Dortmunder Westfalenhalle, und Hans Wilhelm Gäb kam zu ihnen. Der Präsident des Deutschen Tischtennis-Bundes zog aus seiner Tasche die Goldmedaillen, die es für das Doppelfinale zu gewinnen gab. Am späten Abend baumelten diese Medaillen dann um den Hals von Roßkopf und Fetzner. Ihr Weltmeistertitel im Doppel ist bis heute der überraschendste und wohl am meisten beachtete Erfolg im deutschen Tischtennis.
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