Franck Ribéry: Der Verzauberer
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Franck Ribéry: Der Verzauberer

Nach dem 4:0 des FC Bayern staunt die Republik gemeinsam mit Werder Bremen über Franck Ribéry.

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Es war eine Mixtur aus Entsetzen und Bewunderung, die in manch’ Dauerkartenbesitzer von Werder Bremen fuhr. Der gemeine Tribünengast auf der Südtribüne ist zwischen 50 und 60 Jahre alt, geht seit gefühlten drei Jahrzehnten ins Weserstadion und hat sie alle gesehen: Diego Maradona und den SSC Neapel in den Achtzigerjahren, Ruud Gullit und Marco van Basten beim AC Mailand in den Neunzigern. Und in der Neuzeit den FC Barcelona mit Ronaldinho und Messi. Der Prototyp des Bremer Stammzuschauers weiß also aus eigener Anschauung, wie große Fußballkunst funktioniert. Aber hatte er so etwas schon erlebt, was sich da am Samstagnachmittag vor seinen Augen abspielte? Auf der Bühne Bundesliga, die für ihre Alltagskost berüchtigt ist?

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