Rücktritt aus der Nationalmannschaft: Die Abrechnung des Mesut Özil
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Mesut Özil wurde von vielen Seiten für das Scheitern bei der WM verantwortlich gemacht.

© Federico Gambarini/dpa

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Rücktritt aus der Nationalmannschaft: Die Abrechnung des Mesut Özil

Lange schweigt Mesut Özil zum Foto mit dem türkischen Präsidenten Erdogan. Dann erklärt er sich, wirft dem DFB Rassismus vor - und tritt aus der Nationalelf zurück. Die Geschichte eines Eklats.

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Für seinen härtesten Angriff hat sich Mesut Özil viel Zeit gelassen. Um kurz nach 20 Uhr am Sonntagabend veröffentlichte der 29-Jährige den dritten Teil eines öffentlichen Briefs, in dem er sich nicht nur zum Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan erklärte, sondern schließlich auch seinen Rücktritt aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mitteilte. Özil begründete seine Entscheidung vor allem mit dem Rassismus, den er erlebt habe. Er bezog sich nicht nur auf Fans, die ihn aufs Übelste beleidigt hätten, sondern auch auf den Chef des weltweit größten Einzelsportverbands der Welt. So barsch wie Özil ist vielleicht noch nie jemand den Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Reinhard Grindel, angegangen.

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