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Türkei: Die Aufersteher
Die Türkei hat angeblich nur noch 14 einsatzfähige Spieler, aber das sollte man nicht so ernst nehmen. Viel bedeutsamer ist der neue Teamgeist und der Glaube daran, immer wieder zurückschlagen zu können.
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Am Montag hat Nihat Kahveci sich von seinen Kollegen der türkischen Nationalmannschaft verabschiedet und ist heim nach Spanien geflogen. Die für gestern geplante Leistenoperation hat der Stürmer vom FC Villarreal kurzfristig abgesagt, mit der Begründung, er wolle sich das Halbfinale gegen Deutschland nicht vom Krankenbett aus anschauen. Vielleicht aber steht er heute Abend auch im roten Leibchen auf dem Rasen des St.-Jakob-Parks zu Basel, weil das mit der Leiste doch nicht so schlimm ist. Die Deutschen geben nicht viel auf die türkischen Krankenberichte und die Klagen, dass nur noch 14 Spieler einsatzbereit seien und der Ersatztorhüter vielleicht als Stürmer eingewechselt werde. „Das machen die ein bisschen absichtlich, das gehört zum Understatement“, sagt der deutsche Chefscout Urs Siegenthaler. „Ich bin überzeugt, es spielen außer den Gesperrten fast alle mit.“
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