Sport: Die höchste Hürde heißt Respekt
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Sport: Die höchste Hürde heißt Respekt

Kirsten Bolm will Europameisterin werden

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Es lief nicht ganz rund auf den letzten Metern. Kurz vor der Ziellinie fehlte der Rhythmus. „Ich bin an der letzten Hürde ins Straucheln geraten“, sagte Kirsten Bolm. Sie lief 12,84 Sekunden, nicht ganz die Zeit, die sie sich vorgestellt hatte. Aber ihr fehlte die Konkurrenz, die sie forderte. Sie gewann gestern in Ulm den Endlauf über 100 Meter Hürden mit fast einer Sekunde Vorsprung, und „nur gegen die Zeit zu laufen, ist eigentlich nicht mein Ding“. Es war also ein Pflichtauftritt der Kirsten Bolm. Der fünfte Finalsieg bei deutschen Leichtathletik- Meisterschaften war normal. „Alles andere wäre auch etwas peinlich gewesen“, sagt die 31-Jährige.

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