
© dapd
Bundesliga: Dortmund nervt sich selbst und spielt nur 1:1 in Nürnberg
Borussia Dortmund kommt am zweiten Spieltag in Nürnberg nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus - weil der Meister und Pokalsieger noch nicht die Form der vergangenen Form aufweist.
Stand:
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.
Es war ein leichtes, aber unüberhörbares Grollen, das jeden Satz begleitete, den die Dortmunder nach dem Unentschieden beim 1. FC Nürnberg sagten. „Das 1:1 nervt, so ein Spiel müssen wir gewinnen“, stellte Sebastian Kehl fest. „Da waren zu wenig genaue Pässe“, meinte Julian Schieber. Und Neven Subotic sagte: „Wir haben zu viele Standards zugelassen.“ Und ihr Trainer Jürgen Klopp gestand ein: „Wir sind noch nicht bei 100 Prozent, der letzte Punch hat gefehlt.“ Klopp machte Schiedsrichter Tobias Welz für ein insgesamt zerfahrenes Spiel verantwortlich und übertrieb seine Kritik am jungen Unparteiischen. „Ich hatte das Gefühl, es gab jedes Mal Freistoß, wenn ein Nürnberger fiel. Ich hoffe, er schaut sich das noch einmal an und lernt daraus.“ Vielmehr hatte Dortmund über 90 Minuten mit einem geschickt verteidigenden Gegner Probleme und konnte nie genug Tempo in seinen Spielaufbau bringen.
- showPaywall:
- true
- isSubscriber:
- false
- isPaid:
- true