Handball-Bundesliga vor Abbruch: Eine mittelschwere Katastrophe für die Füchse
zum Hauptinhalt
Hoffen und bangen. Der am Saisonende scheidende Silvio Heinevetter weiß derzeit nicht, ob er noch einmal das Füchse-Tor hüten wird.

© imago images/Jan Huebner

Tagesspiegel Plus

Handball-Bundesliga vor Abbruch: Eine mittelschwere Katastrophe für die Füchse

Die Berliner machten richtig ernst, dann kam das Coronavirus. Das vorzeitige Saisonaus wäre eine mittelschwere Katastrophe. Ein Kommentar.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Eine Sache kann man den Verantwortlichen bei den Füchsen Berlin wahrlich nicht vorwerfen: dass sie nicht alles versucht hätten, die Saison zu einem guten und vor allem erfolgreichen Ende zu bringen. Ende Februar trennte sich der Handball-Bundesligist von Trainer Velimir Petkovic, dessen Vertrag im Sommer ohnehin ausgelaufen wäre; für ihn übernahm Michael Roth. Kurz zuvor hatten sich die Berliner bereits in einem Regal bedient, in das sie unter finanziellen Aspekten normalerweise nicht greifen würden: Mit Dainis Kristopans kam ein Ausnahmespieler vom quasiinsolventen Champions-League-Sieger Skopje, der nach einem halbjährigen Leihgeschäft zu Paris St. Germain weiterziehen sollte – zur lukrativsten Adresse im europäischen Vereinshandball also. Die Signale verfehlten ihre Wirkung nicht: Die Füchse, so der allgemeine Eindruck, machen jetzt noch einmal richtig ernst.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })