Kommentar: Eine zu schnelle Entscheidung
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Profiboxer dürfen in Rio erstmals um olympische Medaillen kämpfen.

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Kommentar: Eine zu schnelle Entscheidung

Profiboxer dürfen in Rio zum ersten Mal um olympische Medaillen kämpfen. Die Besten werden trotzdem fehlen. Wem nutzt die Neuerung dann etwas? Dem olympischen Boxen jedenfalls nicht. Ein Kommentar.

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Wladimir Klitschko hat einen Wunsch. Noch einmal bei den Olympischen Spielen antreten, so wie 1996 in Atlanta, als er die Goldmedaille gewann. Zwanzig Jahre später würde sich für ihn, den inzwischen längst hochbezahlten Profi, der Kreis in Rio schließen. Theoretisch wäre das möglich, am Mittwoch beschloss der olympische Boxverband Aiba auf seiner Mitgliederversammlung eine notwendige Regeländerung, die Profiboxern den Start bei Olympia erlaubt. Praktisch dürfte es aber schwieriger werden für Klitschko, der am 9. Juli seinen Rückkampf gegen Tyson Fury bestreitet. Zu einem Zeitpunkt, wo in Venezuela bereits das olympische Qualifikationsturnier läuft.

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