Sport: Ekstase in der Ruine
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Fliegend gegen den Fluch. Der eingewechselte Adrian Ramos brachte Hertha mit seinem Kopfballtor zum 1:0 auf den rechten Weg ins Achtelfinale. Foto: Reuters

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Sport: Ekstase in der Ruine

Hertha siegt 3:0 in Essen und steht erstmals seit fünf Jahren im Pokal-Achtelfinale

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Markus Babbel ist kein Mensch, der seine Erregung offen nach außen trägt. Gestern Abend, im Georg-Melches-Stadion, lieferte der Trainer von Hertha BSC einen neuen Beleg für seine bayrische Bierruhe. Um ihn brodelte es. Das Stadion an der Essener Hafenstraße ist zwar nicht mehr die modernste Adresse im deutschen Fußball; was die Stimmung angeht, muss sich die Ruine aber hinter keiner der Hochglanzarenen im Land verstecken. Babbel saß davon gänzlich unberührt auf seinem Stuhl, nicht einmal der späte Führungstreffer durch Adrian Ramos trieb ihn aus seiner bequemen Sitzhaltung. Herthas Trainer schien das alles für völlig normal zu halten: dass ein Bundesligist selbst gegen einen viertklassigen Gegner ein paar Probleme haben kann – und am Ende doch relativ ungefährdet die nächste Runde des DFB-Pokals erreicht. 3:0 (0:0) hieß es nach 90 Minuten für Hertha BSC.

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