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Sport: Endlich zu Hause
Achtmal stand der FC Bayern bisher im Finale der Champions League. Das neunte Endspiel war dennoch eine Premiere.
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Am Samstagabend stand der FC Bayern München zum neunten Mal in einem Finale der Champions League (bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht beendet). Es war dies dennoch eine Premiere, denn nach Gastspielen in Brüssel, Paris, Glasgow, Rotterdam, Wien, Barcelona, Mailand und Madrid gaben sich die Bayern zum ersten Mal daheim die Ehre, und das auch in der vereinseigenen Arena. So ein Finale ist eigentlich nichts Neues für München, es gab schon ein paar davon, und vor zehn Jahren sogar eine Endspiel-Revanche. Zum Rencontre schritten: Miguel Reina, 1974 Torhüter von Atletico Madrid. Und Hans-Georg Schwarzenbeck, genannt Katsche. Ein eher handwerklich veranlagter Mann, immer im Schatten des großen Franz Beckenbauer, im Europapokal hat er genau ein Tor geschossen. Dieses eine Tor aber ist bis heute unvergessen, denn es machte den ersten Sieg der Bayern im Europapokal der Landesmeister überhaupt erst möglich. Wolf Wondratschek hat dem Katsche ein Gedicht gewidmet, es endet so:
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