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Handball-Nationalmannschaft: Es war einmal ein Wintermärchen
Sechs Jahre nach dem Sieg bei der Heim-WM trudelt die Handball-Nationalmannschaft Richtung Bedeutungslosigkeit. Schnelle Abhilfe ist im Moment nicht in Sicht.
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Diese Form der Huldigung war in der Tat neu. Den Turnierbart als Zeichen einer verschworenen Gemeinschaft kannte man ja, und auch auf die Idee mit der goldenen Pappkrone waren vorher schon andere gekommen. Dass bei der Siegerehrung allerdings gleich eine ganze Mannschaft zu Trägern künstlicher Schnauzbärte wird, das hatte man so noch nicht gesehen. Arm in Arm hüpften sie also herum, die besten Spieler einer großen deutschen Handball-Generation, und trugen Heiner-Brand-Gedächtnis-Schnurrer. Es waren Bilder von großer Strahlkraft und noch größerer Symbolik. Wenige Wochen nach dem Sieg bei der Heim-Weltmeisterschaft 2007 kam sogar ein Film mit dem Titel „Projekt Gold“ heraus, der den ersten WM-Erfolg seit beinahe 30 Jahren noch einmal dokumentierte. So viel Aufmerksamkeit hatten in Deutschland zuvor höchstens Fußballspieler bekommen. Ein gutes halbes Jahr nach dem Sommermärchen 2006 machte sogar der Begriff vom Wintermärchen die Runde.
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