
© Reuters/Schemetow
Tagesspiegel Plus
100 Tage als Fifa-Präsident: Gianni Infantino: Der Spesenkicker
Bei seiner Wahl zum Fifa-Präsidenten Ende Februar hatte er sich noch als Reformpräsident inszeniert. In den ersten 100 Tagen hat Gianni Infantino dann aber vor allem enttäuscht.
Von Dominik Bardow
Stand:
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.
Zuletzt hat Gianni Infantino versucht, sich Beistand von ganz oben zu holen. Bei einer Audienz vor einer Woche in Rom überreichte der Fifa-Präsident Papst Franziskus ein Trikot des Fußball-Weltverbandes. „Es tut mir leid, dass ich Ihnen nicht helfen kann“, antwortete der 79-Jährige ungerührt, „aber ich spiele nicht mehr.“ Dann mahnte der Pontifex Infantino, wieder „Ordnung und Ehrlichkeit“ in den Weltfußball zu bringen.
- showPaywall:
- true
- isSubscriber:
- false
- isPaid:
- true