Schwimm-EM in Berlin: Gold für Gelb
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Die gelbe Wand. Schwimmer wie Paul Biedermann fordern schon eine Medaille für die lautstarke Unterstützung der Schwimm-Jugend.

© nordphoto

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Schwimm-EM in Berlin: Gold für Gelb

Im Velodrom herrscht eine fröhlich-familiäre Stimmung – auch dank der deutschen Schwimm-Jugend, für die der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) ein Zeltlager errichtet hat.

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Zwischen den Wettkämpfen lungern sie überall herum. Auf dem Betonboden vor dem Velodrom, im Vorraum der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark, am Bratwurststand, auf den Stufen zum S-Bahnhof Landsberger Allee. Die Teenager in den gelben T-Shirts wirken erschöpft, ihre Habseligkeiten haben sie großräumig um sich herum verteilt, viele tippen schweigend auf ihren Handys herum. Wenn allerdings die Schwimmrennen und Sprungwettbewerbe bei der EM beginnen, sind die Jugendlichen voll da: Dann brüllen, klatschen und singen sie, bisweilen wird die gesamte gelbe Wand zu einer Tanzformation, die alle Blicke in der Halle auf sich zieht. Ohne die deutsche Schwimm-Jugend wäre die Stimmung bei der Europameisterschaft weniger ausgelassen – und weniger laut.

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