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Betty Heidler: Gut genug für Berlin
Betty Heidler trifft am Sonntag beim Istaf auf die besten Hammerwerferinnen der Welt. Diese Möglichkeit bekommt sie nicht oft. Ihre Disziplin gilt für einige andere Meetings als zu unattraktiv.
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Es hatte geregnet am vergangenen Sonntag im slowakischen Dubnica, der Ring war nass, Betty Heidler musste sich erst auf die Bedingungen einstellen. Deshalb konnte sie sich in den ersten beiden Versuchen nicht auf ihre Technik konzentrieren. Doch die 75,18 Meter reichten der Weltrekordlerin aus Frankfurt am Main trotzdem. Denn entscheidend war nicht der Sieg, sondern dass Tatjana Lysenko ihren Hammer nur 74,76 Meter weit schleuderte. Lysenko, die Russin, die Olympiasiegerin, die ewige Rivalin von Betty Heidler. Lysenko landete nur auf Rang drei, eine nette Revanche für London also, wo die Russin Gold gewonnen hatte, vor der Polin Anita Wlodarczyk und Betty Heidler.
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