
© Frank Sorge
Galoppsport: Hoppegarten – Paris
Judo war gestern: Hardy Hötger träumt jetzt als Trainer von den größten Pferderennen der Welt.
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Jedes Mal, wenn Hardy Hötger den Bois de Bologne im Westen von Paris betritt, hat er ein verdammt gutes Gefühl. Das geschieht einmal im Jahr, am ersten Wochenende im Oktober, wenn dort der Prix de l'Arc de Triomphe ausgetragen wird, eines der bedeutendsten internationalen Pferderennen. „Dieses Highlight der Galopper zieht mich schon seit Jahren magisch an, notfalls würde ich dahin auch laufen“, sagt der Mann aus Hoppegarten. Die Nähe zu den um ein Millionen-Preisgeld laufenden Ausnahmepferden bringt den 41-Jährigen dann auch immer mal wieder zum Träumen. „Ich möchte in Longchamp einmal auf der anderen Seite stehen, nicht außerhalb des Führrings als Zuschauer, sondern innerhalb als Trainer“, sagt Hötger. Dann gibt der gelernte Koch aber auch zu: „Mir ist klar: Das klingt für einen Neuling im Geschäft ziemlich hoch gegriffen.“
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