Wettskandal: "Jeder hat jeden beschissen"
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Schwer durchschaubares Geschäft. Ante Sapina, in Berlin lebender Kroate (hier beim Prozess gegen ihn 2005), setzte bei asiatischen Wettanbietern bis zu 300.000 Euro auf ein manipuliertes Spiel.

© dpa

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Wettskandal: "Jeder hat jeden beschissen"

Zocker, die sich alle misstrauen, spielsüchtige Fußballer und bestechliche Schiedsrichter – der Prozess in Bochum offenbart die Abgründe des Sportwettenmilieus.

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Den Titel Global Player hat sich Ante Sapina wirklich verdient. Von Berlin aus hat der 34-Jährige über eine Firma in London Wetten bei einem philippinischen Anbieter auf ein Fußballspiel zwischen Liechtenstein und Finnland platziert, das ein bosnischer Schiedsrichter in seinem Auftrag manipulieren sollte. Von diesem grenzenlosen Betrug hat Sapina in dieser Woche vor dem Landgericht Bochum erzählt, wo gerade Europas größter Wettskandal verhandelt wird. Im Publikum sitzen regelmäßig Vertreter der Fußballorganisationen, etwa des Deutschen Fußball-Bundes, und müssen sich anhören, wie leicht Spiele verkauft werden.

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