WM 2014 - Deutschland - Algerien: Joachim Löw braucht keine Ersatzspieler
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Eiertanz: Ersatzspieler wie Kramer (links) und Großkreutz (Mitte) bekommen gerade nur beim Rugby Spielpraxis.

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WM 2014 - Deutschland - Algerien: Joachim Löw braucht keine Ersatzspieler

Die von Bundestrainer Joachim Löw beschworene Theorie der Spezialkräfte ist von der Realität überholt. Die Nationalmannschaft ist klar geteilt zwischen fest eingeplanten Spielern und denen, die sich kaum Hoffnungen machen können.

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Die Automatismen funktionierten glänzend. Als er die amerikanischen Journalisten in der Mixed Zone hinter sich gelassen hatte, zückte Kevin Großkreutz sein Mobiltelefon und blickte angestrengt auf den Bildschirm. Es war natürlich nicht zu erkennen, ob er sich der Masse an Glückwunschadressen widmete, die zum Erreichen des Achtelfinales eingegangen war. Aber darum ging es auch gar nicht. Der Handytrick ist unter Fußballern ein TÜV-geprüftes Mittel, um sich lästige Journalistenfragen vom Hals zu halten. Sprecht mich bloß nicht an, lautet die Botschaft. Als wenn Kevin Großkreutz dazu sein Handy gebraucht hätte.

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