Deutsche Skispringer bei der Vierschanzentournee: Kollektives Lampenfieber
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Mehr Schatten als Licht. Severin Freund galt als Mitfavorit – derzeit liegt er in der Tourneewertung nur auf Rang zwölf. Foto: dpa

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Deutsche Skispringer bei der Vierschanzentournee: Kollektives Lampenfieber

Auch nach dem Team-Gold bei Olympia in Sotschi fehlt den deutschen Skispringern noch die Siegermentalität. Bei der aktuellen Vierschanzentournee machen andere Nationen den Titel unter sich aus.

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Um einen Sprung von Severin Freund einzuschätzen, genügt es, in das Gesicht des Bundestrainers auf dem Trainerturm zu blicken. Während Freunds Anfahrt im ersten Durchgang des Neujahrsspringens neigte sich Werner Schusters Kopf leicht zur Seite, beim Absprung hob der Bundestrainer sein Kinn mit einem Ruck nach oben und anschließend beschrieb sein Kopf mit einer Drehung Flug und Landung seines Skispringers. Sogar das Ergebnis lässt sich sofort erkennen: Ärgerlich schüttelte der Bundestrainer den Kopf und kniff beide Lippen aufeinander. Wieder nichts.

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