Dopingdebatte beim DOSB: Leicht schlechtes Gewissen
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Bei der Veranstaltung "100 Jahre deutsches Sportabzeichen" waren nicht alle so begeistert wie das DOSB-Maskottchen Timmy.

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Dopingdebatte beim DOSB: Leicht schlechtes Gewissen

Der DOSB spricht sich beim Festakt „100 Jahre Deutsches Sportabzeichen“ in Stuttgart gegen ein Dopingstrafgesetz aus, das die Sportler kriminalisiert und will stattdessen Sperren auf fünf Jahre erhöhen. Das stößt nicht nur auf Zustimmung.

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Stuttgart - Als im Hegel-Saal der Stuttgarter Liederhalle der Festakt „100 Jahre Deutsches Sportabzeichen“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) mit bunten Filmbeiträgen stimmungsvoll dargeboten wurde, war Clemens Prokop wenig begeistert. Prokop war verärgert von der Reaktion des DOSB zum Reizthema Doping, die die Stuttgarter Zusammenkunft überschattete. Prokop warf dem DOSB und deren Präsident Thomas Bach nicht nur Halbherzigkeit vor, sondern der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) vermisste ein klares Signal, „das der Sport zum Thema Doping setzen muss“.

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