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Vor den Länderspielen in Holland und Frankreich: Leroy Sané: Auf einmal wichtig
Zur Weltmeisterschaft in Russland durfte der Profi von Manchester City nicht mit. Jetzt soll der Offensivspieler dem Nationalteam neuen Schwung geben
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So, wie sich Leroy Sané oben auf dem Podium gibt, erinnert er ein wenig an ein Schulkind. Genauer gesagt an eins, das liebend gern ganz woanders wäre, vielleicht auf einem Bolzplatz mit dem Ball am Fuß. Doch der 22-jährige Fußballprofi von Manchester City sitzt als Nationalspieler vor drei Dutzend Journalisten, die allerhand wissen wollen von ihm, von einem, der trotz seines unübersehbaren Talents von Joachim Löw nicht zur Weltmeisterschaft mitgenommen wurde, obwohl er in der Premier League zum besten Nachwuchsspieler gewählt worden war. Insofern wird der vermaledeite WM-Sommer indirekt mit seinem Namen verbunden bleiben, auch wenn er dafür am allerwenigsten kann. Nun soll ausgerechnet er der angeschlagenen deutschen Nationalmannschaft Frische und Leichtigkeit zurückbringen.
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