Sport: Manuel Friedrich
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Sport: Manuel Friedrich

Wie der Mainzer den Sieg in Leverkusen erlebte

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Streicheleinheiten verteilt Manuel Friedrich nur vor dem Arbeitseinsatz; den kleinen Jungen, den der Kapitän des FSV Mainz vor dem Anpfiff auf den Rasen der Leverkusener Bayarena führt, verabschiedet er mit einem sanften Klaps. Mit Spielbeginn indes verwandelt sich Friedrich. Nun bekämpft der Innenverteidiger, der beim Spiel gegen die USA am Mittwoch erstmals im Aufgebot des Nationalteams steht, die hochgelobten Leverkusener Angreifer Dimitar Berbatow und Andrej Woronin resolut, kompromisslos und konsequent. In der ersten Halbzeit fällt Friedrich selten auf: In der neunten Minute klärt er nach einer gefährlichen Flanke von links. Später fängt er einen bedrohlichen Steilpass auf den gestarteten Berbatow ab. Einen einzigen groben Fehler erlaubt sich Friedrich an diesem Tag, der tauglich ist für ein Bewerbungsvideo: Mit seinem schwächeren linken Fuß legt er dem lauernden Berbatow den Ball auf und ermöglicht dem Gegner einen (folgenlosen) Konter. So spektakulär sicher, wie die gesamte Hintermannschaft steht, agiert sonst auch Friedrich, der umsichtige und stellungssichere Organisator.

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